Leistungen2018-07-09T03:59:08+00:00
Orthopäde Berlin - Dr. Weischet und Dr. Marienfeld - Leistungen - Slider

Leistungen der Praxis für Orthopädie und Chirurgie
in Berlin Zehlendorf

Umfassende klinische Diagnostik

Grundlage einer jeden Behandlung ist die klinische Untersuchung. Oft ist es hier bereits möglich, Hinweise auf die richtige Diagnose zu geben. Wir – Dr. Wolfgang Weischet oder Dr. Dominik Marienfeld – erfragen den bisherigen Verlauf der Erkrankung oder den Unfallhergang. Bestimmte Gewohnheiten, wie die Haltung am Arbeitsplatz, bestimmte Sportarten oder Unfallvorgänge, führen oft zu typischen Erkrankungen.

Nach einer umfassenden klinischen Untersuchung wird die Erstdiagnose durch die apparative Diagnostik (zum Beispiel durch Ultraschall, Röntgen, MRT oder CT) ergänzt. Anschließend entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept für Sie.

Multimodale Schmerzbehandlung

Unter der multimodalen Schmerzbehandlung werden alle therapeutischen Methoden zur Reduktion von chronischen Schmerzen verstanden. Chronischer Schmerz ist ein vielschichtiges Krankheitsbild, das sich oft nur mit ineinandergreifenden Behandlungsmethoden verbessern lässt. Eine fachübergreifende Behandlung, bei denen Orthopäden, Physiotherapeuten und Psychologen interdisziplinär arbeiten, kann alle Facetten des Schmerzes ergreifen und behandeln.

In unserer Praxis für Orthopädie und Chirurgie bieten wir multimediale Schmerzbehandlung durch Beratung, Manuelle Therapie, Injektionen, Medikamententherapie und Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln an.

Manuelle Therapie

Grundlage der Manuellen Therapie ist es, durch Lösen von Gelenkblockaden und Dehnen und Kräftigen von Muskeln eine Mobilisation des Bewegungsapparates zu schaffen. Dies führt zu einer Reduktion des Schmerzes und im besten Fall bis zur Schmerzfreiheit. Die manuelle Therapie ist gelenkschonend und bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen.

Physikalische Therapie

Ziel der physikalischen Therapie ist es, die Funktion des Bewegungsapparates zu verbessern, zu erhalten und Schmerzen zu lindern.

Man unterscheidet in der physikalischen Therapie zwischen aktiven und passiven Maßnahmen. Die aktiven Maßnahmen beinhalten beispielsweise die Krankengymnastik oder die Bewegungstherapie. Zu der passiven Therapie gehören Massagen, die Elektrotherapie, Wärmepackungen etc.

Digitales Röntgen

Röntgen ist eine Standarduntersuchung der Diagnostik. Bei Verdacht auf Knochenbrüche oder bei Fremdkörpern und Entzündungen kann das Röntgen erste Hinweise liefern oder eine Diagnose ermöglichen. In unserer Praxis nutzen wir die Möglichkeiten der digitalen Entwicklung von Röntgenfilmen. Dies hat entscheidende Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Röntgen:

  • eine bessere Bildqualität und damit weniger Wiederholungen
  • eine mögliche Nachbearbeitung der gescannten Bilder am Bildschirm
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Behandlern, da die Bilder digital verschickt werden können

Ultraschall des Bewegungsapparates und des Gefäßsystems

Der Ultraschall (Sonographie ) ist das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin und dient in der Orthopädie vor allem der Diagnostik von Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane, wie z.B. Schulter, Hüft -, Knie – und Sprunggelenke. Die Ultraschalldiagnostik ist schmerzlos und es tritt keine Strahlenbelastung auf. Somit ist sie eine wertvolle Ergänzung anderer Untersuchungsmethoden.

In unserer Praxis führen wir die sonographische Untersuchung von Gelenken oder Weichteilen durch, um wichtige Informationen über mögliche Verletzungen oder andere krankhafte Veränderungen der Gelenkstrukturen, Muskeln, Bänder oder Sehnen zu erhalten.

Sonographie der Gefäße

Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung ist die Beschaffenheit und der Blutfluss in Venen und Arterien belastungsfrei darstellbar. Auch hierbei kann durch geführte Bewegungen oder Druck auf angrenzende Strukturen zusätzliche Information gewonnen werden.

Sonographie der Säuglingshüfte

Auch bei Säuglingen kommt der Ultraschall im Rahmen der U3-Untersuchung zum Einsatz. Damit lässt sich rasch eine mangelnde Ausreifung der Hüftgelenke bei Neugeborenen diagnostizieren und rechtzeitig therapieren. Folgenschwere Hüftgelenkserkrankungen im Erwachsenenalter werden damit verhindert.

MRT Diagnostik

MRT (Magnetresonanztomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das detailreiche Bilder in unterschiedlichen, frei wählbaren Ebenen aufnehmen kann. Im Gegensatz zur Computertomografie (CT) arbeitet das MRT nicht mit radioaktiven Strahlen. Daher ist diese Untersuchungsmethode besonders schonend.

Die MRT findet in der Orthopädie vor allem bei Muskel-, Knorpel- und Bänderverletzungen sowie in der Gelenk- und rheumatologischen Diagnostik Anwendung. Wir nutzen somit diese Untersuchungsmethode sehr gerne und auch häufig – auch zur Erklärung der Erkrankungen für die Betroffenen.

Wie funktioniert die Magnetresonanztomographie?

Das MRT arbeitet mit starken Magneten. Deshalb muss darauf geachtet werden, alle magnetischen Gegenstände während der Untersuchung abzulegen. Auch Metallteile im Körper – wie zum Beispiel chirurgische Nägel nach einem Knochenbruch, Implantate oder künstliche Herzklappen – können das MRT behindern. Ob sich magnetisches Metall im Körper befindet, wird bei einer Voruntersuchung geprüft.

Eine Besonderheit unserer Praxis: Ein MRT-Gerät (1,5 Tesla) befindet sich im gleichen Gebäude.

Kinderorthopädie

Die Kinderorthopädie ist ein Spezialgebiet der Orthopädie, das uns besonders am Herzen liegt. Wir erkennen und behandeln Fehlbildungen, Wachstumsstörungen sowie Erkrankungen und Verletzungen der Stütz- und Bewegungsorgane unserer kleinen Patienten. Eine frühzeitige Untersuchung zeigt, wann und wo vorbeugend eingegriffen werden muss, ob eventuell eine Operation notwendig ist oder ob sich gewisse Auffälligkeiten im Laufe der Entwicklung selbst kurieren. Da sich die Knochen von Säuglingen und Kindern noch im Wachstum befinden, legen wir auch hierbei großen Wert auf eine äußerst genaue Beurteilung.

In unserer Praxis behandeln wir bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen zum Beispiel folgende Erkrankungen:

  • Hüftgelenksfehlstellung bei Säuglingen
  • Wirbelsäulenfehlbildung
  • Klumpfuß
  • X- und O-Beinfehlstellungen
  • Beinverkürzungen
  • entzündlich Gelenk- und Knochenentzündungen

Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie hat sich als eine effektive und schonende Therapie etabliert, um in der orthopädischen Praxis Krankheiten wie den sogenannten Tennisarm oder -ellenbogen, die Kalkschulter, die Entzündung in der Umgebung der Achillessehne und den sogenannten Fersensporn zu behandeln.

Dabei wird der Stoßwellenkopf an der entsprechenden Stelle in Position gebracht und Impulse der fokussierten Ultraschallwellen werden verabreicht. Stoßwellen reizen das Gewebe und entfalten dadurch ihre Wirksamkeit. Sie regen komplexe Vorgänge an, die die Durchblutung und den Zellstoffwechsel fördern. Heilungsprozesse werden begünstigt, Schmerzen gelindert und die Beweglichkeit erhöht – der Patient profitiert im Alltag.

Bei einer orthopädischen Behandlung mit der Stoßwellentherapie sind drei bis fünf Sitzungen nötig. Diese dauern einige Minuten und sollten mehrfach angewendet werden.

Interdisziplinäre Behandlung

Angebot bei der Auswahl von Behandlern

Nicht alle Krankheitsbilder können wir allein bei uns in der Praxis für Orthopädie und Chirurgie behandeln. Deshalb beraten wir Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl von Physiotherapeuten, Orthopädietechnikern, Operationskliniken und Fachärzten anderer Fachrichtungen.

Osteoporose – Diagnostik und Therapie

Für die Diagnose einer Osteoporose erheben wir eine Anamnese, beziehen die familiäre Vorgeschichte mit ein, nehmen körperliche Untersuchungen und Laboruntersuchungen vor sowie insbesondere eine Knochendichtemessung. Mit der Knochendichtemessung lässt sich feststellen, ob ein Patient unter vermindertem Kalkgehalt des Knochens leidet. Die Knochendichtemessung per DEXA-Verfahren findet in einer benachbarten Praxis statt.

Durch eine entsprechende Früherkennung der Osteoporose können wir den Betroffenen mit einem individuellen Therapieprogramm helfen, dem Knochenabbau entgegenwirken.

Arthroskopische Kniechirurgie

Dr. Marienfeld führt im Rahmen der modernen Kniechirurgie Operationen arthroskopisch durch. Bei diesem minimal-invasiven Operieren werden lediglich zwei wenige Millimeter große Schnitte benötigt. Durch den einen Schnitt wird eine kleine Optik mit Beleuchtung eingeführt, dank der das Inneres des Gelenks mit allen wichtigen Strukturen gesehen werden kann. Durch den zweiten Schnitt werden entsprechend kleine Instrumente ins Kniegelenk eingeführt, mit denen die etwaigen Schäden behandelt werden.

Durch die minimal-invasive Methode ist kein vollständiges Öffnen des Gelenkes nötig. Dadurch ist die Operation für den Patienten weniger belastend und das Kniegelenk kann sich schneller wieder erholen.

Haben Sie Fragen zu unserer Praxis oder unseren Leistungen?

Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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